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Die umliegenden Dörfer
Zwei Kilometer von Vaugines, ebenfalls am Fuße des Grand Luberon, befindet sich das etwas größere, nicht minder malerische und ebenso mittelalterliche wie authentische Dörfchen Cucuron.
Dort wurde der viel beachtete Film "Le Hussard sur le toit" (Der Husar auf dem Dach) von J.P. Rappenau nach einem fantastischen Roman von Jean Giono gedreht. Die Dächer der Häuser sind eine Augenweide. Ein vorgeschichtliches Museum und die aus dem 13. Jahrhundert stammende Kirche Notre Dame de Beaulieu bilden den Rahmen für das jährlich stattfindende "Maibaumfest", wodurch das Dorf noch an Schönheit und Anziehungskraft gewinnt. Die Attraktion von Cucuron ist jedoch das Becken, das größte der Provence, umrahmt von einem Meer aus majestätischen Platanen, die Cucuron insbesondere im Sommer zu einer Oase der Frische machen. Die anmutigen kleinen Dörfer im Umkreis von 20 km weisen fantasievolle Namen wie Cabrière d'Aigues, La Motte d'Aigues, Saint Martin la Brasque oder Beaumont de Pertuis auf. Besonders nennenswert: Grambois, auf einer Landspitze gelegen, mit einem Schloss und seinen pittoresken Gassen. Dort wurde auch der herausragende Film "A la gloire de mon père" von Yves Robert gedreht.
Mirabeau, etwas weiter östlich gelegen, kann mit einem wunderschönen Schloss und Schlossbrunnen aufwarten. Auch dieses Dorf diente als Kulisse für Filme des Regisseurs Claude Berri.Nur 4 km westlich von Vaugines liegt das malerische Dorf Ansouis mit seinem beeindruckenden, aus dem 10. Jahrhundert stammenden Schloss, das im 13. und 15. Jahrhundert um- und ausgebaut wurde. Das Schloss ist von herrlichen und berühmten Gärten umgeben, die für jeden Liebhaber einen Besuch wert sind. 5 km östlich von Vaugines liegt das berühmte Dorf Lourmarin mit seinem aus der Renaissancezeit stammenden Schloss, wo zahlreiche Kulturveranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen stattfinden. Das Dorf ist rund um den Belfried aus dem 17. Jahrhundert angeordnet und bietet dem Besucher einen Blick auf seine herrlichen Springbrunnen. Hier sind die Erinnerungen an den großen Schriftsteller Albert Camus ständig präsent. Seine letzte Ruhe fand er nur unweit von Henri Bosco auf dem Friedhof von Lourmarin. Vom Ortsausgang von Lourmarin in nördlicher Richtung, immer dem Tal folgend, windet sich eine hinreißende kleine Straße zwischen den beiden Luberon hin, links das kleine Luberon, und rechts das große Luberon. Der kleine Pass führt in alle nördlichen Dörfer des Luberon, eines davon schöner als das andere. Bonnieux, sein Charme und sein Bäckereimuseum; Roussillon mit seinen ockerfarbenen Fassaden, seinen steilen Gassen, die zu einem Aussichtspunkt mit fantastischer Fernsicht führen, seinem Konservatorium für angewandte Ocker- und Farbstoffkunst; das unvergessliche Gordes mit seinem Kunstverglasungsmuseum, seinem Pol Mara, einem zeitgenössichen flämischen Maler, gewidmeten Museum, seiner alten Mühle oder genauer der ältesten Olivenölmühle; Ménerbes, mit seinem erstaunlichen Korkenziehermuseum; Coustelet mit seinem Lavendelmuseum; die hinreißenden Dörfchen Goult, Murs und die vielen anderen. Und etwas weiter, Fontaine de Vaucluse, L'Isle Sur La Sorgue, ein kleines Dorf, durch das die Sorgue fließt, und das der bevorzugte Treffpunkt der Antiquitätenhändler und Trödler aus aller Welt ist. |
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